← Alle Artikel
Kooperation

TEKANIA und GJU starten Kooperation für Engineering-Talente

TEKANIA und die Deutsch-Jordanische Universität (GJU) haben auf der LEAP 2026 in Riad ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Die Zusammenarbeit soll praktische Erfahrungen, berufliche Entwicklung und Einstiegsmöglichkeiten für GJU-Studierende und Absolventen fördern. Dazu gehören auch Perspektiven innerhalb des TEKANIA-Netzwerks in Deutschland.

Die Vereinbarung wurde von Prof. Dr. Ala’aldeen Al-Halhouli, Präsident der Deutsch-Jordanischen Universität, und Mohammad Al Zoubi, Gründer von TEKANIA, unterzeichnet.

Im Mittelpunkt stehen Praktika, Einstiegsmöglichkeiten im Engineering, Nachwuchsförderung und der Austausch von technischem Wissen. Darüber hinaus wollen TEKANIA und die GJU mögliche Bereiche für eine gemeinsame Forschung prüfen. Konkrete Aktivitäten und Projekte werden von beiden Partnern jeweils gesondert vereinbart.

Praktische Erfahrungen für Studierende

Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Prüfung von Trainings- und Praktikumsmöglichkeiten für GJU-Studierende. Sie sollen ihr akademisches und technisches Wissen in professionellen Arbeitsumgebungen anwenden und praktische Erfahrungen sammeln können.

Das MoU sieht außerdem verschiedene Formen des fachlichen Austauschs vor. Dazu können Besuche, der Austausch von Experten sowie die Teilnahme an Kursen, Seminaren, Konferenzen und Workshops gehören. Ziel ist es, Wissen weiterzugeben und Studierenden Einblicke in reale Arbeitsumgebungen zu ermöglichen.

Die Einzelheiten eines Praktikums werden jeweils in einer separaten Vereinbarung zwischen dem Studierenden und TEKANIA festgelegt.

Einstiegsmöglichkeiten im Engineering für Absolventen

TEKANIA möchte herausragende Ingenieure finden, einstellen und fachlich weiterentwickeln, die an anspruchsvollen KI- und Datenproblemen arbeiten wollen. Die praxisorientierte technische Ausbildung der GJU passt zu diesem Anspruch.

Im Rahmen der Zusammenarbeit können geeignete Stellenangebote mit GJU-Absolventen geteilt werden. Abhängig vom jeweiligen Profil, dem Projektbedarf und verfügbaren Positionen können daraus berufliche Einstiegsmöglichkeiten bei TEKANIA entstehen.

Wissen zwischen den Standorten weitergeben

GJU-Talente verbinden technisches Wissen mit Deutsch- und Englischkenntnissen sowie Studien- und Praxiserfahrungen in Deutschland. Dadurch können sie den Austausch zwischen den TEKANIA-Standorten unterstützen.

Sie können Fachwissen und Erfahrungen weitergeben und dazu beitragen, bewährte Methoden in neuen Projekten anzuwenden. So kann der deutsche Standort auf die Expertise aus dem gesamten TEKANIA-Netzwerk zurückgreifen und sie für anspruchsvolle KI- und Datenprojekte deutscher Kunden einsetzen.

Grundlage dieser Zusammenarbeit bleiben feste Ansprechpartner bei TEKANIA, gemeinsame Qualitätsansprüche und eine klare Verantwortung für das Ergebnis.

Perspektiven mit Deutschlandbezug

Der Deutschlandbezug der GJU eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für die Zusammenarbeit. Studierende und Absolventen können ihre Sprachkenntnisse, ihre technische Ausbildung und ihre Erfahrungen aus Deutschland in internationale Projektteams einbringen.

Abhängig von verfügbaren Positionen und dem jeweiligen Projektbedarf können auch Praktika und berufliche Perspektiven innerhalb des TEKANIA-Netzwerks in Deutschland entstehen. Damit erhalten GJU-Talente einen weiteren Zugang zu professioneller Entwicklung und technologiebezogenen Arbeitsfeldern.

Persönliche Verbindung zur TU Braunschweig

Die Zusammenarbeit hat auch eine persönliche Verbindung: Mohammad Al Zoubi und Prof. Dr. Ala’aldeen Al-Halhouli haben beide an der Technischen Universität Braunschweig studiert.

TEKANIA bedankt sich bei Prof. Dr. Ala’aldeen Al-Halhouli für die offenen Gespräche und den fachlichen Austausch, die diese Kooperation ermöglicht haben.

GJU-Studierende und Absolventen, die sich für anspruchsvolle technische Aufgaben interessieren, können sich direkt bei TEKANIA über Praktika und Einstiegsmöglichkeiten informieren.